能 (Nō)

Die Idee für „能 (Nō)“ entstand nach der Fertigstellung von „15:33“ im Jahr 2018, als Julia und Patrick den Wunsch nach einem Kurzfilm hatten, der verstärkt Dia- bzw. Monologe enthält. In diesem Zusammenhang setzte sich Patrick intensiver mit der Grundidee auseinander und fand die Möglichkeit, Elemente des „Kaijū Eiga“ (japanischer Monsterfilm) sowie sein Interesse an japanischer Mythologie in das Drehbuch einzubringen. Anfang 2020 wurde das Skript von Michael (auch Darsteller in „Let’s do it!“) feingeschliffen. Er übernahm dabei ebenfalls das Design des Filmposters und unterstütze auch bei Dreh bei den Arbeiten mit den Schauspielern.

Die Produktion begann Anfang 2020. Tatsuya übernahm die Hauptrolle hinter der Nō-Maske, während Chihiro die zweite Hauptrolle spielte und zusätzlich die Kalligraphien für den Film erstellte.

Die Kameraarbeit lag erneut bei André, der bereits bei „15:33“ und „Angsthase (ترسو)“ involviert war. Christoph war für Licht und Ton verantwortlich. Julia, Co-Autorin von „15:33“, fungierte als Assistentin für Kamera und Regie, während Annika Christoph bei Licht und Ton unterstützte. Make-up und Maske wurden von Meral gestaltet. Andreas (Kamera bei „Fauxpas“ und „Love > Death“) übernahm die Rolle des Setfotografen, nachdem er bereits bei „15:33“ in dieser Funktion tätig war.

Die VFX-Arbeiten für die Schlussszene wurden von Nate durchgeführt. Schnitt, Color Grading, Tonbearbeitung und weitere VFX-Effekte wurden von Christoph und Jonas übernommen.

Die Filmmusik wurde von Robert (Regisseur von „Fauxpas“) komponiert. Das Abspannlied „運命の歌 (Lied des Schicksals)“ wurde von Hauptdarsteller Tatsuya komponiert und gesungen. Sascha übernahm das Mastern von Tatsuyas Heimaufnahme. Die Zeichnungen für den Abspann des Kurzfilms stammen ebenfalls von Tatsuya.

Die Dreharbeiten fanden am 19. Juli 2020 in Bremen statt. Gedreht wurde mit einer Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K. Zusätzlich enthält der Kurzfilm Aufnahmen vom 31. März 2017, die in Shibuya entstanden sind.

Die Premiere des elfminütigen Kurzfilms fand am 19. Dezember 2021 um 12 Uhr statt. Durch das Event führte Benedikt als Moderator. Im Anschluss wurde der Film dann auch online verfügbar gemacht. Am 2. April 2023 ist der Kurzfilm auch mit japanischen Untertiteln veröffentlicht worden, die von Tatsuya verfasst und von Dennis implementiert wurden.

Am 23. März 2024 fand im Zeise-Kino in Hamburg das Event „Rising Talent Premiere“ statt. Einer der dabei gezeigten Kurzfilme war „能 (Nō)“ mit japanischen Untertiteln. Regisseur Patrick konnte selber nicht vor Ort dabei sein, hatte aber im Vorfeld ein Nachwort aufgezeichnet. Im Anschluss stellte Xenia („Hautnah“, „Der Kristall“) als Botschafterin der KURZFILMSCHMIEDE unsere kommenden Projekte vor. Vielen Dank an Lars für die Möglichkeit, „能 (Nō)“ auf der großen Leinwand zu präsentieren.

 

„能 (Nō)“ anschauen:

 

„能 (Nō)“ mit japanischen Untertiteln anschauen:

Übersetzung durch Tatsuya, Implementierung durch Dennis

 

Der „能 (Nō)“ Score von Robert:

 

Abspannlied „運命の歌 (Lied des Schicksals)“, komponiert und gesungen von Tatsuya:

陽が沈み 暗闇が辺りを支配する頃
目を覚まし 空を駆けていく者たちよ
誰を迎えに行くのだ それを望む人はいるのか
運命を受け入れろと言うが 守らねばならぬ人がいる
運命を受け入れろと言うが ここを去ることはできない

Als die Sonne unterging und die Dunkelheit die Umgebung beherrschte,
wacht ihr auf und geht in den Himmel.
Wen wollt ihr abholen? Gibt es jemanden, der das will?
Sagt ihr mir, ich soll mein Schicksal annehmen,
aber ich habe jemanden, den ich beschützen muss.
Sagst ihr mir, ich soll mein Schicksal annehmen,
aber ich kann hier nicht gehen.

 

Ein Blick hinter den Kulissen in einem kleinen Video:

 

Produktionsfotos vom Dreh

 

Online-Premierenfeier am 19. Dezember 2021

 

„Rising Talent Premiere“ am 23. März 2024 in Hamburg

Ein kleiner Zusammenschnitt vom Event inklusive des Nachworts von Patrick und dem Auftritt von Xenia als Botschafterin der KURZFILMSCHMIEDE:

 

Produktionstreffen am 21. Dezember 2019 in Bremen

 

Probe mit den Schauspielern am 25. Juni 2020

 

#KFS15

Zum 15-jährigen Jubiläum der KURZFILMSCHMIEDE wurde im Herbst 2020 der „beste, spannendste und sowieso herausragendste Kurzfilm der KURZFILMSCHMIEDE 😜“ im ko-System über Social Media ermittelt.

Obwohl zu dem Zeitpunkt noch in der Post-Produktion, ging der Titel an „能 (Nō)“:

 

Die Nō-Maske

 

Designarbeiten von Annika

 

Storyboards für die VFX-Szene

 

Konzeptdesign für das Kaijū und Arbeiten an den VFX

 

Zeichnungen für den Abspann von Tatsuya

 

Kalligraphiestudie von Chihiro zum Kanji

 

Kalligraphien der Kanji und 終 von Chihiro für den Film

 

Teaserbild von Patrick

 

Erster Posterentwurf von Michael

 

Das finale Poster von Michael

 

Das „Kaijū Eiga“

Mehr Informationen zu diesem besonderen Filmgenre – auch bekannt als japanischer Monsterfilm – findet Ihr übrigens hier:

https://kurzfilmschmiede.de/kaiju/

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